L'isola morta

Über das Werk

»L’isola morta«, die ›tote Insel‹, entspringt dem Bild eines Vulkankegels, der sich aus dem Meer erhebt und der wie ein Monument an einem Ort steht, an dem unermessliche Kräfte der Natur wüteten. Ich habe eine Musik komponiert, die eruptiv ist, ihr Material aus- und herumschleudert, in der es qualmt und kocht, und die an ihren Kulminationspunkten in sich zusammenbricht, um sich im Versunkenen neu zu formen.

Das 2016 entstandene symphonische Werk entwuchs und entwucherte gleichsam aus meinem Konzert für Klavier und solistisch besetztes Ensemble »Las Islas Aguadas«. »L’isola morta« greift dabei teilweise auf Material des Klavierkonzerts zurück, leuchtet dieses jedoch in symphonischer Fülle neu aus.

Besetzung

2 große Flöten
2 Oboen
1. Klarinette in Es
2. Karinette in B (auch Bassklarinette in B)
2 Fagotte
Schlagwerk (2 Spieler):
große Trommel
großes Tamtam
Tamburin
Crotales
Röhrenglocken
Glockenspiel
Gongs
Xylophon
Vibrafon
Pauken
Harfe
Klavier (auch Celesta)
Streicher: mindestens: 10-8-6-4-2

Aufführungen

5. September 2017
Radio Ö1, »Zeit-Ton«
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Christoph Renhart, Dirigent

22. August 2017
Grafenegg Festival, Auditorium Grafenegg
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Christoph Renhart, Dirigent

Aufnahme

Eine Aufnahme von L'isola morta erschien 2017 in der ORF CD Edition Zeitton (ORF CD3218)
Tonkünstler Orchester Niederösterreich
Christoph Renhart, Dirigent

ORF CD